Für uns Youngstarsforhealth der Physiotherapie ging es Ende Mai an die Medizinische Universität Poznań und dort wurde aus Theorie plötzlich Praxis.
Im Anatomischen Institut arbeiteten wir an echten Präparaten und konnten Muskeln, Gefäße und Nervengeflechte aus nächster Nähe kennenlernen. Unter Anleitung selbst zu präparieren und Strukturen freizulegen, die sonst nur aus Abbildungen bekannt sind, war echt etwas besonderes.
Doch damit nicht genug. Im Simulationszentrum warteten hochmoderne Trainingspuppen, an denen Blutentnahmen, Diagnostik, EKG-Auswertungen und Notfallsituationen geübt werden konnten. Ein Blick über den physiotherapeutischen Tellerrand, der gezeigt hat, wie eng die verschiedenen Gesundheitsberufe zusammenarbeiten.
Auch die Forschung kam nicht zu kurz. Im Institut für Neurobiologie erfuhren wir, wie Signale entlang von Axonen weitergeleitet werden und wie synaptische Verschaltungen funktionieren. Anschließend durften wir im Labor die eigene Muskelkraft, Reaktionsfähigkeit und das Gleichgewicht testen– mit wissenschaftlichen Messmethoden, wie sie auch in der Forschung eingesetzt werden.
Zwischen Anatomie, Neurobiologie und Simulationstraining blieb natürlich auch Zeit, Poznań zu entdecken, die polnische Kultur kennenzulernen und festzustellen, dass die polnische Sprache durchaus ihre Tücken hat.
Vier Tage voller neuer Perspektiven, fachlicher Impulse und Erfahrungen, die weit über den normalen Schulalltag hinausgehen.
Vielen Dank an die Medizinische Universität Poznań für die langjährige Partnerschaft und die spannenden Einblicke. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!







