Wie entsteht aus einer Idee ein Ort, der Menschen zusammenbringt, die Umwelt bereichert und gleichzeitig therapeutische Wirkung entfaltet? Mit dieser Frage haben sich 21 Auszubildende der Ergotherapie im Unterrichtsfach „Kreatives Gestalten“ intensiv beschäftigt. Im Rahmen eines praxisorientierten Projekts entwickelten die angehenden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten eigenständig ein Konzept und begleiteten dessen Umsetzung von der ersten Idee bis zur praktischen Realisierung. Dabei standen sowohl kreative als auch gesellschaftliche und therapeutische Fragestellungen im Mittelpunkt.
Die Auszubildenden setzten sich unter anderem damit auseinander, wie öffentlicher Raum aktiv mitgestaltet werden kann, welche Bedeutung kommunales Engagement für die Ergotherapie hat und wie ein Garten als therapeutisches Medium eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wurden gesellschaftliche Herausforderungen sowie Aspekte des Klima- und Umweltschutzes in die Projektplanung integriert. Das Projekt verdeutlicht, wie vielfältig moderne Ergotherapie ist. Sie verbindet Gesundheitsförderung, soziale Teilhabe und nachhaltiges Handeln miteinander.
Eine besondere Rolle nahm dabei die Lehrkraft ein. Statt vorgefertigte Lösungen vorzugeben, begleitete sie den Prozess als Beraterin, Impulsgeberin und Unterstützerin. So wurde ein Lernraum geschaffen, in dem kreative Ideen wachsen und eigenständiges Handeln gefördert werden konnten.











